Besinnliche Feiertage am Theaterplatz
Denn bei den Leitungsbauarbeiten sind Überreste der Klöster zutage getreten, die in vorangegangenen Jahrhunderten an der Stelle des heutigen Theaters standen. Einst zogen sich hinter diese Mauern Gläubige zurück, um in einem einfachen Leben ihrem Glauben nachzugehen. Insbesondere im Kapuzinerkloster, das der Straße auch heute noch seinen Namen gibt, lebten Brüder bewusst in Armut und kehrten weltlichem Überfluss den Rücken.
So servierten die Kapuziner an Weihnachten kein Fleisch – weder Gans noch Oecher Puttes kamen auf den Festtagstisch. Bekannt ist aber, dass es zu hohen Festen Fisch im Kloster gab – das spiegeln auch die Essensreste wieder, die Archäolog*innen bei den Ausgrabungen gefunden haben.
Mit diesem Blick in die Vergangenheit gibt es auch einen Vorgeschmack auf das neue Jahr: Voraussichtlich im Februar 2026 werden wir in der Planbar eine kleine Ausstellung zu den archäologischen Funden am Theaterplatz eröffnen.
Bis dahin wünschen wir besinnliche Feiertage zum Kraft tanken und ein erholtes Wiedersehen am Theaterplatz!